Eckbankgruppe
Ab in die Ecke
Zu Zeiten, als Eltern sich in Deutschland noch den Mühen der Kindererziehung unterzogen, statt sich mit verschwurbelt weichgespülten Psycho-Plattitüden aus der neuesten GEW-Postille davor zu drücken, hieß der prägendste Satz: "Ab in die Ecke und schäme dich. Und warte nur, bis der Papa kommt, dann gibt es Haue!" Da in deutschen Familien mindestens sechs Kinder vorhanden waren, musste die entsprechende Anzahl von überwachbaren Ecken vorgehalten werden. Das erklärt, warum vor 1968 die meisten Zimmer sechseckig waren. Ab Mai 1968 waren die Kinderzimmer rund, nach dem Vorbild der Kinderläden, und weil das blöde aussah, wurden erst die Kinderzimmer, dann die Kinder abgeschafft. Aber was sollte man mit den Rest-Ecken machen? Die Erfindung der Eckbankgruppe löste dieses schwerwiegende Problem. Vor allem für Männer von fortpflanzungswilligen Frauen können solche Eckbankgruppen die Rettung darstellen: "Schatzi, die Ecke wird mit einer Bank zugestellt, dazu brauchen wir gar kein Kind, ist sowieso praktischer." Bei baur.de gibt es eine gepolsterte Eckbankgruppe von Schösswender, die beweist, dass diese Sitzmöbel auch für das Wohnzimmer taugen können. Ansonsten reicht die Stil-Palette von rustikal, die heißen dann meist "Tirol", bis modern-elegant und die Preisspannen von "Geht doch" bis "Hoppla". Interessenten wenden sich an massive-naturmoebel.de, trendmoebel24.de, schwab.de, neckermann.de, otto.de, quelle.de oder baur.de.Angebote
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